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KMS: Einsatz von KI an der Schule (12.12.2024)

Absender: Bayerisches StMUK, Amtschef (MD)
Az.: I.8-BS4400.27.1/12/1
Datum: 12.12.2024
Adressaten: Alle Schulen in Bayern (per OWA)


Kernbotschaft

KI-Anwendungen (Fokus: LLMs) können Lehrkräfte entlasten und Lernprozesse individualisieren. Das KMS beschreibt drei Schritte zur Einführung an der Schule:


3-Schritte-Prozess

Schritt 1: Sensibilisierung und Qualifizierung der Lehrkräfte

  • Selbstlernkurs KIKO der ALP Dillingen (~90 Min., keine Vorkenntnisse nötig)
  • Nach Abschluss: Zugang zur ByLKI (Bayerische Lehrkräfte KI) — verschiedene LLMs kostenlos testen, monatliches Token-Budget, kein Einsatz mit SuS
  • Kursabschluss erfüllt zugleich AI-Act-Fortbildungspflicht (Art. 4 EU-VO)
  • Vertiefung: KIKO-Angebote, RLFB, SCHILF (Referenten über src-refnetzdb-materialien anfragen)

Schritt 2: Auswahl und Beschaffung von KI-Werkzeugen

  • Dialog im Kollegium: Welcher Zweck? (Unterrichtsvorbereitung, Individualisierung, Inklusion, Vorkorrektur)
  • KI zur Benotungsunterstützung erlaubt (AI Act verbietet dies nicht generell), aber Entscheidung bleibt bei Lehrkraft
  • Finanzierung: src-medien-ki-budget (Medien- und KI-Budget)
  • Datenschutz-Infrastruktur: VIDIS (Vermittlungsdienst in ByCS) — AVV digital zeichnen, nur EU-datenschutzkonforme Angebote, Prüfberichte einsehbar
  • Prüfung und Freigabe durch Schulleitung erforderlich

Schritt 3: Integration in die Schulentwicklung

  • Mitnahme des Kollegiums bei Auswahl
  • Austausch über Erfahrungen (SCHILF, Jahrgangsstufenteams)
  • Transparenz gegenüber Erziehungsberechtigten

Begleitdokument

Das KMS verweist auf den Handlungsleitfaden „KI in der pädagogischen Praxis" → src-handlungsleitfaden-ki-paedagogische-praxis


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