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Skript und Folien Dialogkampagne Phase II + III (Stand 06.10.2026)

Rohquellen: Skript_IuD-Kampagne_VSZ_Stand20261006.docx (Sprechtext-Anleitung Moderation), Phase_II_Bezirksveranstaltung_VSZ_REN.pptx (40 Folien, davon 25 Vortragsfolien + ausgeblendeter Werkzeugkasten), Phase_III_Regionalkonferenz_VSZ_REN.pptx (10 Hauptfolien + ausgeblendete Zusatzfolien).
Einordnung: Das Materialpaket, das im BdB-Meeting am 06.10. vorgestellt wurde, liegt jetzt in der Endfassung vor. Gesamtkonzept: concept-informationsdialogkampagne-4sz; Inhalt des Zuschusses: concept-4-saeulen-zuschuss.

Abweichung zum Meeting vom 06.10.: Das Skript und die Phase-III-Folien sind noch auf 60 Min. Regionalkonferenz ausgelegt (Ende „pünktlich nach 60 Minuten", Gruppenphase 20 Min., Ernte 12 Min.). Im Meeting wurde die Struktur 45 – 30 – 45 Min. beschlossen. Die Materialien müssen also noch gekürzt werden; Phase II ist mit 45 Min. bereits passend.


1. Kommunikationstipps (Skript, Einleitung)

  • Eisbrecher für große Online-Gruppen: nur Formate, die niemanden einzeln exponieren und unter 3 Minuten dauern.
  • Wenn niemand etwas sagt: Denkzeit aushalten (still bis zehn zählen) · Kanal wechseln (Umfrage/Chat statt Plenum) · Frage verkleinern · Co-Moderation setzt ersten Chat-Beitrag · Personen nur mit Vorankündigung aufrufen · Chat-Beiträge vorlesen und nachfragen · Gruppenräume.
  • Wertschätzende Haltung in Handgriffen: mit Namen ansprechen, konkret danken, Beiträge verbinden, Kritik als Information behandeln, Umfrageergebnisse nie werten, Schulen und Träger immer beide ansprechen („Die Draisine hat zwei Hebel"), pünktlich enden.
  • Rolle der Moderation: keine Rechtsfragen klären, jede Wortmeldung ernst nehmen und an die richtige Stelle lenken. Für inhaltliche Antworten gelten die Sprachregelungen des Ministeriums.

Heikle Situationen (Tabelle im Skript)

Situation Reaktionsprinzip
Frust über Höhe der Mittel Gefühl anerkennen, nicht bewerten, zurück zum Gestaltbaren
Einzelfall-/Rechtsfrage; Frage zu schulartspezifischen Pauschalen nicht improvisieren, in die „Gepäckablage" (FAQ) bzw. auf die Homepage verweisen
Vielredner würdigen, zusammenfassen, weitergeben
Schule und Träger geraten aneinander beide Perspektiven spiegeln („zwei Seiten derselben Draisine"), auf gemeinsames Ziel lenken
Grundsatzkritik am System ernst nehmen, begrenzen, zurückführen („Was können Sie vor Ort anstoßen?")
Frage ohne Antwort ehrlich sein, in FAQ aufnehmen
Technik fällt aus Ruhe, Plan B ansagen (Chat: A/B/C bzw. Zahl 1–4)
Sehr kleine Gruppe Format anpassen (kollegiale Fallberatung statt Gruppenphase)
Unsachlicher Chat-Beitrag einmal freundlich auf den Rahmen hinweisen, bei Wiederholung privat ansprechen

2. Aufbau des Skripts

Pro Folie: Minutenangabe · Baustein (Etiketten UMFRAGE/TOOL, CHAT, SCREENSHOT, ÜBERTRAGEN = Ergebnis wandert an Folie/nächste Phase) · Sprechtext · Anmerkung. Texte in „Anführungszeichen" sind Sprechvorschläge, [eckige Klammern … anpassen] situativ zu füllen. Grün gestrichelte Kästen = mehrere Antwortvarianten je nach Abstimmungsergebnis, davon passt jeweils eine. Jeder Baustein hat „Wichtig", „Verzahnung" (Bezug zu anderen Folien/Phasen) und Plan B.

3. Phase II — Bezirksveranstaltung (45 Min., Webex-Webinar)

Min Folie Inhalt
vorher 1 Titelfolie ab ca. 10 Min. vor Beginn; Chat-Begrüßung mit Frage nach Stadt/Gemeinde (Eisbrecher)
0–2 2 Umfrage 1 „Wer sitzt heute im Zug?" (A Schule · B Schulaufwandsträger · C Beratung/Schulaufsicht · D andere); Hinweis auf FAQ und Netiquette („Ne(t)tiquette")
2–3 3 Fahrplan (5 Stationen: Einsteigen, Vier Säulen, Gemeinsam fahren, Gepäckablage, Umsteigen); gelbe Mitmach-Marke = „Jetzt sind Sie gefragt"
3–4 4 Umfrage 2 „Tacho": Abstimmung Schule/Träger bei der IT-Ausstattung (1 „noch am Bahnsteig" · 2 „rollen langsam an" · 3 „in Fahrt" · 4 „voll im Takt")
4–5 5 Frage-Ranking „Gepäckablage" (Slido, Reiter „Fragen", Daumen); Top-Fragen am Ende live, Rest in FAQ; Plan B: Chat mit Präfix „F:"
5–14 6–10 Station 2 – Vier-Säulen-Zuschuss (siehe unten)
14–17 11–12 Quiz „Fahrkartenkontrolle" mit Auflösung
17–20 13 Was bedeutet das für wen? (Schule · Träger · Freistaat) — Pufferfolie, streichbar
20–25 14–17 Station 3 – Gemeinsam fahren: Draisine-Metapher, schulische Vorüberlegungen, Schritte im Dialog
25–29 18–19 Umfrage 3 „Wo hakt es?" / „Wo läuft es gut?"
29–32 20 Chat-Sammlung bewährter Dialogformate
32–37 21–22 Leitfaden „Planung der Schul-IT im Dialog"; Rolle der BdB
37–42 23 Top-3-Fragen aus der Gepäckablage (je max. 90 Sek.)
42–43 24 Tacho, zweite Runde (optional, streichbar)
43–45 25 Umsteigen in die Regionalkonferenz; Infos/FAQ unter km.bayern.de/iud-kampagne

Inhalte der Vortragsfolien (Station 2)

  • Vier Säulen: (1) Gebäude-Digitalinfrastruktur [Schulnetz, Digitale Klassenzimmer, Fachunterrichtsräume, Sonderausstattung] · (2) Mobile Endgeräte [Leihgeräte Schüler:innen, Lehrergeräte] · (3) Digitale Bildungsmedien & KI · (4) Technische Administration/Wartung und Pflege. Säulen 1–3 neu, Säule 4 „schon da". Säulenfarben: Türkis, Orange, Violett, Grün.
  • Systemwechsel: befristete Förderprogramme (Anträge, Nachweise, unsichere Fortführung) → gesetzlich geregelte Pauschalen, jährlich ohne Antrag abrufbar, Auszahlung durch das Landesamt für Schule; „planen statt beantragen, umsetzen statt nachweisen".
  • Rechenbeispiel Grundschule (123 Schüler:innen, Schuljahr 2026/27, amtliche Schuldaten): Infrastrukturzuschuss 45,40 € + 59,40 € + 4,68 € = 109,48 € je Schüler:in → 13.466,04 €; Wartungs- und Pflegezuschuss (Kostenerhebung 2026) 52,53 € → 6.461,19 € (deckt im Schnitt ca. 50 % der Kosten; auch für externe Dienstleister, Personal und MDM-Software). Pauschalen der Säulen 1–3 mehrerer Schulen eines Trägers werden addiert und als flexibler Gesamtbetrag zugewiesen. Herkunft: Infrastruktur = Modellrechnung am schulischen Normbedarf je Schulart; Säule 4 = regelmäßige Ist-Kostenerhebung.
  • Kein Anspruch der einzelnen Schule auf konkrete Ausstattung oder festes Investitionsvolumen; die Pauschale ist Rechengröße für die Zuweisung an den Träger. Der Träger muss aber einen ordnungsgemäßen Schulbetrieb ermöglichen — das gelingt durch Kenntnis des pädagogischen Konzepts und vertrauensvollen Dialog. Bei Rückfrage „1:1 versprochen?" → Gepäckablage.
  • Flexibilität (drei Kacheln): örtlich/inhaltlich (Säulen 1–3 untereinander deckungsfähig, von Schule zu Schule übertragbar, Zweckbindung Schul-IT), zeitlich (verfallen nicht, Ansparen ausdrücklich erlaubt, Vorverplanung möglich), keine Einzelprüfungen (Antrag, Bewilligung, Verwendungsnachweis, Förderfähigkeit, Fristen entfallen).
  • Quiz-Auflösung: (1) „Jede Schule verplant ihr Jahresbudget" — falsch, Haushaltsplanung liegt beim Schulaufwandsträger. (2) „Für größere Investitionen darf angespart werden" — richtig (auch Vorfinanzieren). (3) „Träger beantragt den Zuschuss bei der Regierung" — falsch, antragsfreie Zuweisung durch das Landesamt für Schule nach Registrierung/jährlicher Datenbestätigung auf sat:las.
  • Wirkung je Rolle: Schule — passgenaue Lösungen mit pädagogischem Nutzen; Träger — Bürokratieabbau, Planungssicherheit; Freistaat — dauerhafte, verlässliche Aufgabenteilung.

Inhalte Station 3 (Dialog)

  • Draisine-Metapher: fährt nur im gleichen Takt beider Seiten; die BdB schieben an. Anteile Schule/Träger aus Umfrage 1 werden live eingesetzt.
  • Schulische Vorüberlegungen (3 Stationen): pädagogisches Konzept → funktionale Anforderungen („was im Unterricht möglich sein soll, nicht welches Gerät") → Dialog; aktiv auf den Träger zugehen.
  • Schritte im Dialog (Träger-Perspektive): Rahmenbedingungen klären (organisatorisch/rechtlich/finanziell) → Ausstattungsplanung als langfristige Investitions- und Erneuerungsstrategie → Beratung (BdB, Schulaufsicht) früh einbinden.
  • Umfrage 3 – acht Themen (A–H): Klare Ansprechpartner/Zuständigkeiten · Pädagogische Ziele in Technik übersetzen · Prioritäten/Reihenfolge der Investitionen · Standardisierung vs. individuelle Anforderungen · Etablierte Kommunikationswege · Wartung und Support im Alltag · Verwaltungsprozesse · Finanzierung. Max. zwei Stimmen; die Top 3 von „Wo hakt es?" werden in Phase III zu den Gruppenräumen, der Screenshot „Wo läuft es gut?" dient dort als Impuls.
  • Dialogformate (Folie 20): Informationsveranstaltungen für Schulen und Träger · Treffen aller Schulaufwandsträger je Schulart · Systembetreuer-Stammtisch · Treffen der DSdZ-Ankerschulen · Schul- und Unterrichtsbesuche · Regionaltreffen der Leitungsebene und Schulaufsichten.
  • Leitfaden „Planung der Schul-IT im Dialog" (4 Teile): gesetzliche Regelung und Hintergründe · Strukturen/Aufgaben/Rollen vor Ort · Dialogformate und bewährte Abläufe · Vorlagen, Checklisten, Linksammlung. Fundstelle im Sprechtext noch Platzhalter.
  • BdB-Angebot: rund 180 Beraterinnen und Berater digitale Bildung, medienpädagogische und IT-Expertise, kostenfrei; Suche über bycs.link/BdB-finden.

4. Phase III — Regionalkonferenz (im Skript 60 Min., Planung jetzt 45 Min.)

Ablauf: Mein Bahnhof (Chat-Wasserfall: Name/Schule/Kommune + ein Wort zur Zusammenarbeit, alle senden auf „3-2-1-los", 5 Min.) → Ergebnisse aus Phase II (Tacho + „Wo hakt es?" als Screenshots, max. 3 Min.) → Strecke und Leitfrage („Wie bringen wir unsere Draisine gemeinsam ins Rollen?") → „Wählen Sie Ihren Waggon" (Top-3-Themen als Breakout-Räume, Wechsel erlaubt; Varianten Tandemräume Schule+Träger vs. gemischte Räume; Plan B „Speisewagen"-Gesprächsrunde im Plenum) → Draisinen-Check (20 Min.; Fragen: Was läuft gut? Wo wünschen wir Unterstützung/Was bremst? Was probieren wir als Nächstes — „ein Format, eine Idee, ein Kontakt"; drei Rollen: Zeitwächter:in, Protokoll auf der Pinnwand, Stimme fürs Plenum; Zeithinweise nach 10 und 18 Min.) → Ernte (je Waggon zwei Sätze, Moderation clustert, 12 Min.) → Fahrkarte für die Heimfahrt (persönlicher nächster Schritt bis Jahresende, Umfrage/Chat; Rückbezug auf Wasserfall-Wörter) → Vernetzung bleibt (BdB-Ansprechpartner, freiwillige Kontaktliste nur per Opt-in, keine Weitergabe der Teilnehmerliste des Konferenzsystems) → Ein-Klick-Feedback (1 „sehr hilfreich" bis 4 „wenig hilfreich"; Ergebnisse aller 47 Regionalkonferenzen gehen gesammelt an das Redaktionsteam).

  • BdB-Rolle in den Räumen: reine Moderation; Räume nur kurz besuchen (1–2 Min.), eingreifen nur bei Stillstand/Entgleisung.
  • Ausgeblendete Zusatzbausteine: Wiederholungsquiz „Endstation Fahrkartenkontrolle" (Vergleich der Fehlerquote mit Phase II) · kollegiale Fallberatung (15 Min.: 3 Min. Fall schildern, 3 Min. Verständnisfragen, 6 Min. Ideen, 3 Min. Fazit) für Gruppen unter 15 Personen statt Gruppenräume · „Stimme aus der Praxis" (Schule und Träger berichten gemeinsam, vorher absprechen).
  • Erwartet werden 100–300 Personen je Regionalkonferenz.

5. Gestaltungsregeln (Werkzeugkasten, ausgeblendete Folien)

Farben mit Bedeutung: Himmel = Schule, Tiefblau = Schulaufwandsträger, Sonnengelb = Mitmachen/Phasen/BdB, Säulenfarben Türkis/Orange/Violett/Grün. Schrift nur Segoe UI (auf Windows-Dienstrechnern vorhanden); mind. 16 pt; eine Botschaft pro Folie, Rest in die Moderationsnotizen; Platzhalter in [eckigen Klammern] vor Einsatz ersetzen. Vorlagen für Umfrage, Quiz, Chat-Wasserfall, Gruppenräume, Praxis-Zitat, Vorher/Nachher sowie eine Bildbibliothek (Draisine-Szenen, Icons, Pfeile, Rahmen). Alle Umfragen laufen über denselben Link (Slido).

6. Offene Punkte / Platzhalter in den Materialien

  • Fundstelle des Leitfadens und Uhrzeit der Regionalkonferenz (XXX Uhr) fehlen noch.
  • Pinnwand-Erklärung in Phase III Folie 6 ist im Skript als offen markiert („HIER MUSS ERKLÄRUNG REIN").
  • Phase-III-Material (60 → 45 Min.) muss an die neue Zeitstruktur angepasst werden.
  • Hinweis im Skript: Beantwortung von Spezial-/Vollzugsfragen kann durch das KM übernommen werden.

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